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Der von seinen Anhängern wie ein Held vereehrte Leo Tolstoi und seine Frau Sofia sind seit 48 Jahren verheiratet, als er überstürzt von ihrem Landgut in den Süden Russlands fliehen muss. Tolstois Ende ist nahe und Sofia beobachtet mit Skepsis, wie dessen engster Vertrauter Chertkov ihren Mann dazu überreden will, sein Werk dem russischen Volk zu vermachen. Sie versucht Tolstois jungen, naiven Sekretär Valentin auf ihre Seite zu ziehen, damit sie die Rechte bekommt.
Seit er vor seinem Vater, dem Rohling, und der Aids-kranken Mutter floh, um sein Leben allein bzw. in den schützenden Armen einer Streetgang auf den Straßen
Sowetos zu meistern, hört er auf den Namen Tsotsi, ein Synonym für Gangster. Jetzt hat Totsi (Presley Chweneyagae) seinen besten Kumpel
verprügelt, eine Frau niedergeschossen und ein Auto geklaut, auf dessen Rücksitz ihr Baby lag. Nachdem er es nicht übers Herz bringt, den kleinen Wurm wegzuwerfen, kümmert er sich selbst um das
Kind. Mit erstaunlichen Resultaten.
Neben zahlreichen Auszeichnungen auf internationalen Festivals gewann dieses beeindruckende Jugendbandendrama aus Südafrika auch einen Oscar für den besten ausländischen Film.
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Als Huguette (Agnès Boury), die Frau von Bauer Aymé Pigrenet (Michel
Blanc), bei einem Arbeitsunfall ihr Leben lässt, braucht der humorlose Kerl keine Trauerkleidung, sondern jemand, der ihm auf dem Hof zur Hand geht. Ohne warmes Essen, saubere Kleidung und
mit hungerndem Vieh steht es schlecht um den Betrieb. Abhilfe schafft eine Landwirtschaftsausstellung in Bukarest. Dort entscheidet er sich für die flotte Elena (Medeea Marinescu), die ihre Familie finanziell versorgen will. Aus dem Zweckbündnis entwickelt sich rasch Zuneigung.
Unprätentiöser und gefühlvoller französischer Kinohit, der als entzückende Komödie mit Wohlfühlgarantie und politisch-sozialen Untertönen begeistert.
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