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Mi. 07.03.18

Bildergebnis für maudie

 

Der Film „Maudie“ der kanadischen Regisseurin Aisling Walsh ist ein ungewöhnlicher Beitrag im Fach „Biopic“ über die Folk-Art-Künstlerin Maud Lewis, die von 1903 bis 1970 tatsächlich in Marshalltown lebte.

 

Im Zentrum des Films, der Maud Lewis’ Leben von 1938 bis zu ihrem Tod 1970 begleitet, steht neben ihrer Kunst die Beziehung zum kauzigen Everett Lewis, bei dem sie als Hausmädchen anheuerte und der später ihr Ehemann werden sollte.

Was sich nach einem Pretty-Woman-Plot anhört, wird bei Walsh zur Geschichte zweier gesellschaftlicher Außenseiter: Maud, die kränkliche, hinkende Künstlerin, und Everett, der durch Grunzlaute kommunizierende Einsiedler, sind ein Liebespaar, das Kinogängern nicht allzu häufig über die Leinwand läuft.

 

Di. 20.03.18

Bildergebnis für queen of katwe

von Mira Nair, mit Lupita Nyong'o und David Oyelowo

 

Queen of Katwe - die Königin von Katwe - das mag sich nach der Herrscherin eines exotischen afrikanischen Landes anhören, doch Katwe ist in Wahrheit ein Slum von Ugandas Hauptstadt Kampala und der Ort, wo Phiona Mutesi (Madina Nalwanga) Anfang der 1990er in ärmste Verhältnisse hineingeboren wird.

Durch Zufall trifft die 10-Jährige Phiona Anfang der 2000er Jahre auf den Ex-Fußballer Robert Katende (David Oyelowo), der in missionarischer Tätigkeit ugandischen Kindern das Schachspielen beibringt. Er hofft, den armen Mädchen und Jungen mit dem Spiel Lebenslektionen in Sachen Risiko, Planung und Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben. In der intelligenten Phiona erkennt Katende jedoch schnell ein größeres Potenzial und lässt sie in lokalen Schachwettbewerben antreten. Phionas Mutter Harriet will keine falschen Hoffnungen in ihrer Tochter wecken, doch das ugandische Mädchen steigt immer weiter in den Rängen der Schachwelt auf.

 
Queen of Katwe von Mira Nair basiert auf dem Buch The Queen of Katwe: A Story of Life, Chess, and One Extraordinary Girl's Dream of Becoming a Grandmaster von Tim Crothers, das der amerikanische Autor im Jahr 2012 veröffentlichte.

Es ist nicht genau bekannt, wann die wirkliche Phiona Mutesi geboren wurde, schätzungsweise 1993. In jungen Jahren verlor sie ihren AIDS-kranken Vater und eine Schwester. Weil ihre Familie sich eine ausführliche Ausbildung nicht leisten konnte, verließ Phiona die Schule schnell wieder. Erst später setzte sich Robert Katende nachträglich dafür ein, dass sie das Lesen und Schreiben erlernte. Unter seiner Mentorenschaft schaffte Phiona es 2010 erstmals, an der Schach-Olympiade teilzunehmen. 2012 war sie dreifacher weiblicher Junior-Champion von Uganda. (ES)

Weitere Informationen zu allen Filmen unter:

                   www.kino.de

 

Eck`s Kino Niebüll
Hauptstraße 37a
25899 Niebüll
www.ecks-kino.de
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